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Saalmühle Ingelheim

Die letzten Baulichkeiten der Mühle wurden 1988 bei einem Brand zerstört. Die früheste Nennung der Mühle stammt aus einem Pachtvertrag des Jahres 1435, in dem ein Weiher „umb das groß hus unden an der salemolen“ erwähnt wird. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Vorgängerbauten schon im Hochmittelalter am heutigen Standort betrieben wurden.

Das Wasser zum Antrieb des Mühlrads entsprang am oberen Mainzer Berg und wurde in West und Ost an der Pfalz vorbeigeleitet, um in einem großen Mühlteich aufgestaut zu werden. Der Mühlteich wurde 1928 verfüllt, seine Bezeichnung „Wäschbach“ lebt bis heute im Ingelheimer Sprachgebrauch fort.

Mühlsteine und Teile der technischen Anlagen des 19. und 20. Jahrhunderts sind im Rahmen einer privaten Ausstellung im Hof der ehemaligen Mühle zu sehen.

Das vordere Reihenhaus ist auf den Grundmaueren der ehemaligen Mühle errichtet. Unter dem hinteren Reihenhaus sowie unter dem Lagergebäude befinden sich noch die alten Gewölbekeller.

Jetzt wurde das gesamte Gelände an einen Investor verkauft.

Es ist deshalb abzusehen, dass es hier bald nichts mehr gibt was an die Saalmühle erinnert.

Einige der noch vorhandenen alten Mühlsteine wurden abgebaut und wurden als Erinnerungsstücke in den Gärten einiger Erben aufgestellt.

weitere Informationen unter E-mail: info@saalmuehle.de

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